Anwendungsgebiet von Hepa-Merz 6000Hepa-Merz® Granulat 6000 wird zur Behandlung der hepatischer Enzephalopathie verwendet– einer Erkrankung des Nervensystems, die durch eine eingeschränkte Leberentgiftung entsteht. Typische Anzeichen sind nachlassende Konzentration, geistige Verlangsamung und mentale Erschöpfung. Klinische Studien bestätigen, dass das Präparat den Ammoniakspiegel effektiv senkt und damit die Lebensqualität von Betroffenen spürbar verbessert.(2) Durch seine gezielte Wirkung beim Abbau von Ammoniak eignet sich Hepa-Merz® Granulat 6000 für die Behandlung starker chronischer Lebererkrankungen sowie zur frühzeitigen Unterstützung, wenn erste kognitive Einschränkungen auftreten.(5)(2)Butterworth RF u. McPhail MJW, Drugs 2019 79(Suppl 1):S31–7.(5)Butterworth, R.F.. Metab Brain Dis 35, 75–81 (2020).Das Arzneimittel ist ein Arzneimittel zur Stimulierung der Ammoniakentgiftung durch Steigerung der Harnstoffsynthese in der Leber. Weiterhin dient es der Ammoniakentgiftung im Gewebe, also außerhalb der Leber (extrahepatisch).Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von Begleit- und Folgeerkrankungen auf Grund gestörter Entgiftungsleistung der Leber (z. B. bei Leberzirrhose) mit den Symptomen der latenten und manifesten hepatischen Enzephalopathie.Wirkungsweise von Hepa-Merz 6000Wenn die Leber Ammoniak (Eiweißabbauprodukt) nicht mehr effizient abbauen kann, unterstützt Hepa-Merz® Granulat 6000 mit dem Wirkstoff Ornithinaspartat gezielt. Ammoniak entsteht natürlicherweise im Stoffwechsel. Normalerweise wandelt die Leber es zu Harnstoff um, welcher von der Niere ausgeschieden wird. Bei einer Fettleber oder bei (alkoholischer) Leberzirrhose kann dieser Entgiftungsprozess ins Stocken geraten – der Ammoniakspiegel steigt, was zu Konzentrationsschwäche, geistiger Ermüdung und weiteren neurologischen Problemen führen kann. Hepa-Merz® Granulat 6000 entlastet den Körper durch